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Ausgrenzung und Widerstand: Die Geschichte von Sinte*zza und Rom*nja in Frankfurt

Inhalt

Sinte*zza und Rom*nja gehören zur größten Minderheit des Kontinents, und dennoch befindet sie sich nach wie vor in einem Kampf um gesellschaftliche Teilhabe, Bürger*innenrechte und gegen stereotype Zerrbilder, Diskriminierung und Gewalt. Nicht nur aufgrund der Verfolgung und Ermordung von Sin-te*zze und Rom*nja während des Nationalsozialismus, dem Porajmos, sondern auch angesichts aktueller Konflikte im Kontext der Zuwanderungen von Rom*nja aus Süd- und Mittelosteuropa liegt eine Auseinandersetzung und Reflexion zu dem Thema in der besonderen deutschen (und europäischen) Verantwortung eines und einer jeden.

Wir wollen uns in dem Bildungsurlaub einerseits mit vergangenen und gegenwärtigen Rassismen, strukturellen und institutionellen Diskriminierungen sowie mit deren gesellschaftlicher Bedeutung beschäftigen und individuelle Reflexionsprozesse über Identität, Verantwortung und Handlungsspielräume anregen. Gleichzeitig geht es uns darum, einen Bildungsurlaub zu gestalten in dem nicht nur über, sondern auch mit Menschen gesprochen wird.

Wir treffen Menschen, die uns von Erfahrungen und Wünschen, von Kämpfen und deren (Nicht-)Erfolg berichten können. Der Bildungsurlaub bietet Gelegenheit, sich ausführlich mit den Spuren der Sinte*zza und Romn*ja, auch am Beispiel Frankfurts, auseinanderzusetzen und die Auswirkungen der Geschichte zu untersuchen. Mit viel Neugier und Selbstkritik wollen wir also blinde Flecken entdecken und uns unseren eigenen stereotypen Bildern stellen, diese reflektieren und viel spannendes und bereichernde erfahren.

Förderungsart
Bildungsurlaub (Bildungsfreistellung) i