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Systemische Traumaberatung/-therapie

Inhalt

Die systemische Beratung bzw. Therapie ist ein weltweit anerkanntes und bewährtes Verfahren. Sie betrachtet den Menschen aus ganzheitlicher Sicht als Individuum, das in Systeme eingebettet lebt. Sie begreift Systeme – Familien, Gruppen oder Organisationen – als lebendige Organismen.

Im Umgang mit traumatisierten Menschen ist besondere Achtsamkeit und Verantwortlichkeit für deren Bedürfnisse notwendig. Grundlage ist das Schaffen einer stabilen, sicheren Basis für die Betroffenen, von der aus das traumatische Ereignis bearbeitet und letztendlich in die Persönlichkeit und den Lebensprozess integriert werden kann.
In die therapeutische Arbeit bezieht man als systemisch arbeitende/r BeraterIn daher stets das Umfeld mit ein. Der hilfesuchende Mensch wird niemals als Ursache, sondern gewissermaßen als Symptomträger für Störungen im System angesehen. Er gibt die für die Therapie oder Beratung wichtigen Hinweise auf ungelöste Problemstellungen. Die Aufgabe des systemischen Settings ist es, einen Wachstumsprozess anzustoßen, der den Einzelnen und mittelbar auch sein System erfasst. Als grundlegender Ausgangspunkt einer systemischen Beratung oder Therapie gilt die möglichst präzise Auftragsklärung im Verhältnis von BeraterIn bzw. TherapeutIn und KlientIn. Erst wenn die Ziele des angestrebten Prozesses konkretisiert und für den/ die KlientIn und den/die BeraterIn akzeptabel sind, beginnt der systemische Prozess. Die Ziele bzw. der Beratungs- oder Therapieauftrag werden in diesem ständig überprüf und soweit nötig angepasst. Die systemischen Verfahren arbeiten daher stark mit der Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Klienten.

Kurzauszug aus den Inhalten

Geschichte und Grundbegriffe der Traumatologie
Psychotraumatologische Grundlagen
Abgrenzung zu belastenden Ereignissen
Diagnostische Kriterien (ICD 10)
Akute Belastungsstörung
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Komplexe PTBS
Die verschiedenen Traumatypen
Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
Modus eines Traumas, Psychoedukation
Mögliche Folgen und Traumaverarbeitung
Ethische Grundlagen der Traumatherapie

Wenn Sie parallel die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie belegen oder einen Nachweis zur staatlichen Zulassung zum Therapieren vorlegen können, schließen Sie die Ausbildung als Systemische/r TraumatherapeutIn ab. Ohne diese Zusatzqualifikationen sind Sie danach Systemische/r TraumaberaterIn.

Angereichert werden Ihre praxisbezogenen Erfahrungen aus dem Unterricht durch selbstorganisierte Kleingruppenstunden (Peergroups/Lerngruppen), selbst- und eigenverantwortliche organisierte und obligatorische Praktikumsstunden, interne/ggf. externe Prüfungen (mündlich/schriftlich), eine bestimmte Anzahl von Selbsterfahrungsstunden und einer Abschlussarbeit.

Vereinbaren Sie gerne ein kostenfreies/unverbindliches Beratungsgespräch mit unseren BildungsberaterInnen.

Unterrichtsart
E-Learning
Sonstiges Merkmal
Systemischer Coach [privatrechtlich]