Als Meister im Dachdeckerhandwerk planen Sie Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und sind für die betriebliche Ausbildung verantwortlich. Sie nehmen kaufmännische und verwaltende Aufgaben wahr, verhandeln mit Lieferanten, kalkulieren Angebote, erledigen den betriebsbezogenen Schriftverkehr und beraten Kunden. Je nach Betriebsgröße arbeiten sie auch selbst praktisch mit.
Für Ihre Zulassung zur Meisterprüfung müssen Sie nach der neuesten Handwerksordnung keine Gesellenjahre mehr absolvieren. Da das Dachdeckerhandwerk zu den zulassungspflichtigen Handwerken gehört, ist eine Meisterprüfung erforderlich. Auf deren Grundlagen dürfen Sie dann Gesellen ausbilden oder können den Weg in die Selbständigkeit wählen. Streben Sie die Selbständigkeit an, entwickeln sie die betrieblichen Grundsätze und bestimmen Art und Umfang der Investitionen. Darüber hinaus entscheiden sie über die Personalauswahl und kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg.
Auf dem Stundenplan stehen:
Fachtechnologie, insbesondere: Dachdeckungen, Dachabdichtungen und Außenwandverkleidungen - Baustoffkunde - Baurecht - Kalkulation - Unfallverhütung - VOB - Technische Mathematik - Technisches Zeichnen – Bauphysik – Statik - Auftragsabwicklung und Betriebsführung.
Infos zu unseren Angeboten: https://www.weiterbildung-hwk.de/seminare


