Die gesellschaftliche Haltung gegenüber LSBTIQ+-Personen ist in den letzten Jahrzehnten liberaler geworden. Trotzdem werden sie als Gruppe noch weitgehend ausgegrenzt: in der Gesellschaft im Allgemeinen, aber auch in kleineren Zusammenhängen, wo Religion, Kultur oder eine Kombination beider Seiten eine Rolle spielen; ja, sogar in der eigenen Subkultur werden bestimmte Gruppen LSBTIQ +-Personen marginalisiert. Auch in der Sozialen Arbeit findet diese Ausgrenzung statt, sogar bei den Fachkräften der Sozialen Arbeit, die nach den Prinzipien der gay affirmative psychology arbeiten. Ausgrenzung findet viel mehr als früher subtil und sehr oft ungreifbar statt. In dieser Lehrveranstaltung werden die Ausgrenzungsprinzipien von LSBTIQ+-Personen erkundet, wird die eigene Einstellung gegenüber diesen Gruppen untersucht und es werden Möglichkeiten diskutiert, wie man mit der eigenen Einstellung arbeiten kann, wobei man einerseits sich selbst und anderseits den Bedürfnissen dieser Gruppe in der Sozialen Arbeit gerecht werden sollte.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Personen, die im sozialen und pädagogischen Feld beruflich tätig sind, insbesondere LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PfarrerInnen, GemeindepädagogInnen.
Voraussetzungen:
keine
Abschlussart:
Teilnahmebescheinigung
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